|
Petra Herzog, geboren 1963 in Aachen, ist Absolventin der Fachhochschule
Aachen und studiert seit 1990 an der Kunstakademie Münster, Klasse Ulrich
Erben.
Die Malerei von Petra Herzog fiel erstmalig auf bei der Auswahl zur
Ausstellung "Die Anderen Zehn 1991". Es waren Gemälde, die zugleich Abbildung
und reine Materialität waren: flächige Silhouetten von Krügen, gemalt aus
toniger Kreide, auf den zweiten Blick wiederum tonige Flächen, abstrakt und
haptisch.
Die Gegenständlichkeit ist eine Brücke, mit denen Petra Herzog den
Betrachter über den Weg des Wiedererkennens zur sinnlichen Erfahrung
malerischer Qualitäten führt.
„In
den meisten Arbeiten beschäftige ich mich mit den Begriffen 'Form'
und 'Gegenstand' (Gegenständlichkeit). Die Formen, die ich
benutze, sind nie
abstrakt, sie dienen immer dazu, einen Gegenstand zu zeigen. Mich interessiert der Moment des Erkennens, der dem Betrachter aus dem
Bekanntsein der Dinge heraus einen Zugang zur Malerei und Farbe an sich öffnet. In den Collagen kreist das Thema auch um die Gegenstände, um deren Präsenz,
den Grad ihrer Realität. In der Zusammenführung von monochromer Farbe und
vorgefundenem geduckten Material (Abbildungen von Gegenständen aus Zeitschriften
und Katalogen) entsteht eine neue Bildrealität.“ (Petra Herzog)
|